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Blair, Tony

Tony Blair, 56, war von 1997 bis 2007 Premierminister von Großbritannien.


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Eesti Päevaleht - Estland | 29.08.2013

Zerfall des Nahen Ostens verhindern

Für eine militärische Intervention im Syrien-Konflikt plädiert in der liberalen Tageszeitung Eesti Päevaleht der ehemalige britische Premier Tony Blair: "Nicht zu handeln, würde die Desintegration Syriens und die Destabilisierung der umgebenden Staaten durch eine Terrorismuswelle bedeuten. Assad würde die Macht im reicheren Teil des Landes behalten, während im östlichen Teil eine wütende Sekte herrschen würde. Der Iran befände sich mit Russlands Unterstützung im Aufschwung und der Westen wäre machtlos. Ich höre Leute argumentieren, als gäbe es nichts zu tun: Syriens Verteidigungssystem sei zu mächtig, die Probleme seien zu komplex und warum sich überhaupt auf eine Seite schlagen, wenn beide Seiten gleich schlimm sind? Doch andere schlagen sich tatsächlich auf eine Seite. Sie lassen sich von einem möglichen Militärschlag nicht abschrecken und unterstützen ein Regime, das seine Bürger in einer Weise angreift, wie man es seit den düsteren Zeiten Saddam Husseins nicht mehr gesehen hat."

La Repubblica - Italien | 12.04.2013

Tony Blair fordert eine linke Politik für soziale Gerechtigkeit

Angesichts der Folgen der Finanzkrise muss das linke Lager in Europa sich auf eine Politik der sozialen Gerechtigkeit konzentrieren, meint der frühere britische Premier Tony Blair in der linksliberalen Tageszeitung La Repubblica: "Paradoxerweise hat die Finanzkrise, die ja durch die deregulierten Märkte verursacht worden war, keinen Linksruck ausgelöst. Wie also positioniert sich das progressive Lager heute, nicht nur in Großbritannien, sondern generell in Europa? Wie sieht eine intelligente Opposition und vernünftige Regierungsführung aus? ... Vor allem müssen wir aber folgende Frage beantworten: Warum gibt der Staat Geld aus und wohin fließt das Geld? Wenn wir diese Fragen beantworten können, haben wir eine Zukunftsvision. … Dabei geht es nicht darum, ob wir an soziale Gerechtigkeit glauben. Es geht darum, inwiefern das progressive Lager diese Mission erfüllen kann in einer Zeit der Umwälzung, in der sich Bedingungen und Realitäten stetig wandeln. Solch eine moderne Vision zu haben bedeutet, die Debatte in den Mittelpunkt zu rücken, und hilft, die Gefahr taktischer Siege zu vermeiden, die zu strategischen Niederlagen führen."

El País - Spanien | 08.09.2011

Schröder, Blair und Delors fordern mehr europäische Integration

Angesichts der europäischen Schuldenkrise drängen der deutsche Ex-Kanzler Gerhard Schröder, der britische Ex-Premier Tony Blair und der frühere EU-Kommissionspräsident Jacques Delors auf eine stärkere Integration Europas. In einer gemeinsamen Stellungnahme in der linksliberalen Tageszeitung El País sehen sie Europa am Scheideweg: "Sowohl für die 17 Länder der Euro-Zone als auch für die 27 Mitglieder der EU ist der Moment gekommen, eine Entscheidung zu treffen. Die Euro-Zone muss nun darüber entscheiden, ob sie eine engere Finanz- und Wirtschaftsunion will, oder ob sie einen Bruch riskiert, der die gesamte europäische Einheit gefährden würde. Die Europäische Union muss sich entscheiden, ob sie das Wachstum fördert, in globalen Fragen mit einer einheitlichen Stimme spricht und eine relevante Rolle im 21. Jahrhundert spielen will, oder ob sie hinnimmt, dass sich die Welt ohne uns bewegt. Keine Entscheidung zu treffen und in diesen Grundfragen nicht zu handeln, würde Europa als Ganzes und jedes einzelne seiner Mitglieder schwächen, auch die größten unter ihnen. ... Aus unserer Sicht ist der einzige Ausweg eine stärkere europäische Einheit."

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