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Cunningham, Ben


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Sme - Slowakei | 30.11.2015

Absurde Terrorangst auf Prager Weihnachtsmarkt

Aus Sorge vor einem Terroranschlag ist die große Tanne auf dem Prager Weihnachtsmarkt am Wochenende nicht wie gewohnt vor tausenden Menschen feierlich von der Oberbürgermeisterin illuminiert worden, sondern zu einer Zeit, da sich nur wenige Touristen dort aufhielten. Die liberale Tageszeitung Sme findet das völlig übertrieben: "Die IS-Terroristen hätten größte Mühe, den Altstädter Ring in Prag auch nur auf einer Karte zu finden. Es gab keine Terrordrohung, trotzdem wurde die Zeremonie abgesagt. Verrückt und feige zugleich. Weshalb schaffen wir nicht gleich Weihnachten als solches ab? ... Besonders absurd ist, dass der Weihnachtsmarkt an sich geöffnet hat. Nur seine Eröffnung wurde abgesagt. Fürchtet man nicht, dass in den nächsten Tagen etwas passieren kann? ... Die größte Bedrohungen für den Weihnachtsmarkt werden wohl doch nur wieder die Teenager sein, die zu viel Glühwein trinken, und der nicht ordentlich durchgebackene Teig vom Weihnachtsgebäck."

Sme - Slowakei | 26.06.2015

Osteuropa vergisst eigene Flüchtlingsgeschichte

Die Visegrád-Mitglieder Polen, Ungarn, Slowakei und Tschechien gehören zu den Staaten, die eine Quotenlösung für die Aufnahme der Flüchtlinge strikt ablehnten. Die liberale Tageszeitung Sme hat dafür kein Verständnis, zumal sich Millionen Menschen aus diesen Ländern einst auf die Solidarität anderer verlassen konnten: "Rund sechs Millionen Polen verließen ihr Land während des Kommunismus. Die Mehrheit ging nach Deutschland, 150.000 fanden Asyl in den USA. Etwa 500.000 Bürger flüchteten in zwei großen Wellen nach 1948 und 1968 aus der Tschechoslowakei und fanden Zuflucht. Auch 400.000 Ungarn emigrierten unter den Kommunisten. ... Es stimmt, dass die Visegrád-Länder nicht zu den bevorzugten Zielen der Migranten aus nichteuropäischen Staaten zählen. Dennoch ist es schwer zu verstehen, dass 785 Flüchtlinge, die die Slowakei auf Wunsch der EU aufnehmen sollte, solche Aufregung verursachen. Es handelt sich um 0,01 Prozent der Bevölkerung und macht aus Bratislava kein zweites Damaskus."

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