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Belović, Mario


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Delo - Slowenien | 20.01.2016

Gerechtigkeit schaffen, Krieg verhindern

Das Auseinanderklaffen von Arm und Reich auf der Welt muss gestoppt werden, fordert die linksliberale Tageszeitung Delo als Reaktion auf den aktuellen Oxfam-Bericht: "Die Geschichte lehrt uns, dass immer größere Ungleichheiten und wirtschaftliche Unsicherheit die gesellschaftliche Ordnung untergraben und zu radikalen Reaktionen führen - sowohl von der politischen Linken als auch von der politischen Rechten. Es sollte uns eine Warnung sein, dass bislang vor allem Kriege, Revolutionen und wirtschaftliche Depression wieder für eine gerechtere Verteilung der Vermögen zwischen den Menschen gesorgt haben. Um einem solchen Szenario zu entgehen, sind globale gesellschaftliche Veränderungen von extremem Ausmaß nötig. Diese Veränderungen würden für mehr Gleichheit zwischen den einzelnen gesellschaftlichen Kasten, Klassen, Geschlechtern und Rassen sorgen."

Delo - Slowenien | 26.02.2015

Mario Belović erklärt, warum wir nichts über TTIP erfahren

Trotz anhaltender Kritik sind noch immer keine Einzelheiten über das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA bekannt, kritisiert Mario Belović in der linksliberalen Tageszeitung Delo und vermutet drei Gründe für das Schweigen: "Ein Grund ist die Unfähigkeit der Politik, die globalen tektonischen Verschiebungen [durch das Abkommen] zu verstehen. Sollten die Kritiker des Abkommens Recht behalten, werden die europäischen Standards in den Bereichen Sozialstaat, öffentliche Dienstleistungen, Verbraucherschutz und Recht auf sauberes Wasser in ihren Grundlagen erschüttert. Das Schweigen kann auch Ausdruck eines Unverständnisses für den europäischen Raum sein, in dem sich unsere Politik bewegt. Anstatt sich aktiv für die nationalen Interessen einzusetzen, werden Versprechungen an andere Machtzentren gegeben und deren Anleitung gefolgt. Der dritte Grund könnte die Zusammenarbeit in einer konspirativen Operation sein, die in ihrem Kern ein Angriff der Großunternehmen auf die Souveränität der europäischen Staaten und deren Bürgerrechte ist."

Delo - Slowenien | 02.01.2013

Rentenreform in Slowenien reicht noch nicht

Am 1. Januar 2013 ist in Slowenien die Rentenreform in Kraft getreten. Die Verhandlungen über eine Arbeitsmarktreform laufen derweil noch auf Hochtouren. Diese Reform muss unbedingt umgesetzt werden, fordert die linksliberale Tageszeitung Delo: "Wenn es den Sozialpartnern nicht gelingt, noch einen Schritt weiter zu gehen, dann stellt sich auch bei dieser Reform die Frage, ob sie ihr langfristiges Ziel, der Jugend den Eintritt in die Arbeitswelt zu erleichtern, erreicht. Dafür müsste man die Vergabe von Stipendien stärken und sowohl die Entlassung als auch die Einstellung von Arbeitskräften erleichtern. Zur Stabilisierung der Lage auf dem bröckelnden Arbeitsmarkt, wäre auch eine Reform anderer Einrichtungen dringend nötig. Eine Reform des Arbeitsrechts bringt nämlich nicht viel, wenn Arbeitgeber, auch die staatlichen, mit Hilfe des Finanzamts weiterhin auf die Einzahlung von Sozialbeiträgen verzichten können, ohne dafür bestraft zu werden."

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