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Bastaroli, Susanna


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Die Presse - Österreich | 11.11.2014

Madrid kann das Steuer noch herumreißen

Trotz der großen Mehrheit, mit der die Katalanen am Sonntag für die Unabhängigkeit von Spanien gestimmt haben, könnte sich ein Entgegenkommen Madrids bezahlt machen, meint die konservative Tageszeitung Die Presse: "Regionalpremier Artur Mas wird von seiner Forderung nicht abrücken, eine rechtlich anerkannte Abstimmung über die Unabhängigkeit abhalten zu lassen. Viel zu stark ist der Druck der Nationalisten. Am Zug sind also die Politiker in Madrid. Als erstes Ziel sollten sie sich setzen, das Vertrauen der Katalanen zu gewinnen. Verhandlungen über einen neuen Finanzausgleich könnten ein wichtiges Signal ein. Aber vor allem sollte Madrid die Möglichkeit einer Sezession zumindest in Erwägung ziehen. Und dagegensteuern, indem es endlich eine sachliche Diskussion über die Folgen zulässt. Und zwar ohne emotionalisierende Propaganda, ohne unglaubwürdige Horrorszenarien. Die Mühe könnte sich lohnen: Trotz massiver Prounabhängigkeitskampagnen ist immer noch jeder zweite Katalane nicht sicher, ob er einen neuen Staat will."

Die Presse - Österreich | 26.08.2010

Frankreich düpiert die EU

In Paris findet am 6. September ein internationales Ministertreffen zum Thema Asyl und illegale Einwanderung statt. Das Treffen unterwandert aber die Migrationspolitik der EU, kritisiert die Tageszeitung Die Presse: "Dies ist nicht nur ein symbolischer Faustschlag für die Bemühungen Brüssels, die Einwanderungspolitik auf EU-Ebene zu koordinieren - ausgerechnet vonseiten eines der mächtigsten EU-Mitglieder. Es ebnet auch den Weg, um eines der wichtigsten Grundprinzipien der EU zumindest zu hinterfragen: die Freiheit für EU-Bürger, sich innerhalb der Union aufhalten zu können. Bei aller Kritik, die man an Brüssel üben kann - auch hinsichtlich der gescheiterten Roma-Integration -, Lösungsansätze für eine Migrationspolitik funktionieren im nationalen Alleingang nicht. Es wäre gut, wenn andere EU-Staaten, etwa der belgische EU-Vorsitz, die Franzosen daran erinnerten. Indem sie etwa nicht am Pariser Gipfel teilnehmen."

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