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Astheimer, Sven


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | 06.01.2015

Deutscher Arbeitsmarkt braucht Zuwanderung

Vor zehn Jahren ist in Deutschland die vierte Stufe der nach dem Manager Peter Hartz benannten Arbeitsmarktreformen in Kraft getreten. Sie haben das Land wieder wettbewerbsfähig gemacht, lobt die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung und fordert nun eine Einwanderungspolitik, die auf den Fachkräftemangel reagiert: "Schon heute speist sich der Beschäftigungsaufbau vor allem aus Migration und einer steigenden Erwerbsneigung im Inland. Die Reserve an arbeitswilligen und qualifizierten Frauen und Älteren ist jedoch irgendwann erschöpft. Deshalb wird der Wohlstand dieses Landes in Zukunft auch davon abhängen, dass Ausländer mit den von der Wirtschaft benötigten Fähigkeiten ja zu Deutschland sagen. Ein an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes ausgerichtetes Zuwanderungssystem könnte zudem die Akzeptanz der Neuankömmlinge in der Bevölkerung deutlich erhöhen und stünde damit der Tragweite der Hartz-Reformen in nichts nach."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | 28.04.2008

Deutschland schottet seinen Arbeitsmarkt bis 2011 ab

"Für die meisten einfachen Arbeitnehmer wie Spezialisten aus den neuen Mitgliedstaaten der EU heißt es bis 2011: Draußen bleiben!", schreibt Sven Astheimer und kommentiert: "Ein fatales Signal. Als sei die aktuelle Diskussion um den Fachkräftemangel eine Geisterdebatte, bleiben die Tore der Arbeitsmarktfestung Deutschland verschlossen...Die Arbeitsagentur scheiterte selbst daran, genügend Erntehelfer bereitzustellen, seitdem die früheren Stammkräfte aus Polen lieber die Saisonarbeit in Großbritannien verrichten, wo sie willkommen sind und höhere Einkommen erzielen. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Ausländische Arbeitskräfte tragen dazu bei, Wertschöpfung und Wohlstand in Deutschland zu mehren."

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