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Arun, George


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Deutsche Welle - Rumänien | 14.11.2014

Orthodoxe Priester Pontas beste Wahlkämpfer

Ein heimlicher Mitschnitt der Rede eines Kreisparteichefs der rumänischen Sozialdemokraten (PSD) offenbart die Verstrickungen zwischen Kirche und Politik in Rumänien. In der am Montag auf der Internetseite der Tageszeitung Gândul veröffentlichten Aufnahme gibt dieser zu, dass orthodoxe Priester Stimmen für Präsidentschaftskandidat Victor Ponta vor der zweiten Wahlrunde am kommenden Sonntag eintreiben. Den rumänischen Dienst der Deutsche Welle wundert dies überhaupt nicht: "Das verbale Delirium dieses Mannes bezieht sich nicht nur auf die Wahlen, sondern steht für eine Realität, die uns seit Jahren bekannt ist. Ohne generalisieren zu wollen, es gibt inzwischen viele Priester, die bei ihren Gläubigen an Ansehen verlieren, weil sie sich Geschäften widmen und Verbindungen zu Politikern unterhalten, die ihnen zu Wohlstand verhelfen. Der PSD-Kreisparteichef drohte jetzt, bei einer Wahlniederlage Pontas, alle Priester-Ehefrauen zu entlassen. Einige arbeiten im öffentlichen Dienst - eben weil ihre Männer, die Priester, gute Beziehungen zu den Politikern unterhalten."

Deutsche Welle - Deutschland | 26.04.2013

Rumänien erspart sich Kommunismus-Museum

In Bukarest wird es vorerst kein Kommunismus-Museum geben. Die links-liberale Mehrheit der USL hat im rumänischen Parlament am Dienstag eine entsprechende Initiative abgelehnt. Den rumänischen Dienst der Deutschen Welle verwundert das nicht: "Warum will die USL kein solches Museum der Erinnerungen? Weil ein Großteil der aktuellen Machthaber kein Gedächtnis hat. Auch soll das Volk, dass der USL eine Parlamentsmehrheit von 70 Prozent beschert hat, nicht für das einstige totalitäre Regime mit verantwortlich gemacht werden. Was geschehen ist, sei geschehen, heißt es. ... Die Strategie der machthabenden Politiker ist es, das Volk zu verhätscheln. ... Das Volk soll sich gut fühlen, auch wenn es in Wirklichkeit mit neuen Steuererhöhungen belastet wird, die das Leben verteuern. Das ist die Philosophie der USL-Regierung. Genau so sind früher die Aufpasser des kommunistischen Regimes mit der 'Arbeiterklasse' umgegangen."

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