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Arpi, Ivar

Columnist Svenska Dagbladet, Sweden


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Svenska Dagbladet - Schweden | 10.12.2015

Tunesien als Gegenmodell zum IS stärken

Der Verleihung des Friedensnobelpreises am Donnerstag in Oslo an das "Quartett für den nationalen Dialog" aus Tunesien muss weitere Unterstützung für das Land folgen, meint die konservative Tageszeitung Svenska Dagbladet: "Die IS-Propaganda will zeigen, dass der Islamische Staat die einzige Alternative für gläubige Muslime ist. Tunesien hingegen zeigt, dass auch die Demokratie eine Alternative ist. Gerade Tunesien wird deshalb vom IS angegriffen. ... In der jüngsten Ausgabe ihrer Zeitschrift schreibt die Terrormiliz, dass sie alle 'Grauzonen' für Muslime vernichten will, also die Bereiche, in denen Muslime anders als nach der IS-Version leben. Insbesondere gilt das für Muslime, die ihren Glauben mit Demokratie und Säkularismus verbinden wollen. Es gibt noch viele Probleme in Tunesien zu lösen. Der alte Polizeistaat ist nicht vollständig abgebaut, ebenso die Korruption. Außerdem stellen Tunesier die größte Gruppe ausländischer Dschihadisten. Deshalb muss Tunesien jede Unterstützung erhalten, die im Kampf um die Demokratie notwendig ist."

Svenska Dagbladet - Schweden | 17.11.2015

Schwedens Muslime schweigen Probleme tot

Nach Belgien ist Schweden das europäische Land, aus dem sich gemessen an der Bevölkerungszahl die meisten Menschen der Terrormiliz IS angeschlossen haben. Doch über dieses Problem wird unter den Muslimen in Schweden nicht offen gesprochen, kritisiert die konservative Tageszeitung Svenska Dagbladet: "Leider waren muslimische Gemeinden bisher zu schlecht darin, den Kampf mit dem radikalen Islam aufzunehmen. Jene, die versucht haben, Probleme zur Sprache zu bringen, wurden als Rassisten oder als islamophob abgestempelt. Man kann sich fragen, warum: Häufig prangern sie eine islamophobe westliche Welt an, die darauf aus sei, den Islam zu bekämpfen - die gleiche Geschichte, die Al Qaida und der IS erzählen. ... Damit muss jetzt Schluss sein. Man befürwortet nicht radikalen Islam, wenn man Muslime vor absurden Anklagen in Schutz nimmt. Und man ist nicht islamophob, wenn man die große Gefahr sieht, die vom radikalen Islamismus ausgeht."

Svenska Dagbladet - Schweden | 29.07.2014

Fracking macht Europa freier

Die britische Regierung nimmt seit Montag erstmals seit sechs Jahren neue Gebote für Fracking-Lizenzen an. Auch Schweden und das übrige Europa sollten gegenüber der umstrittenen Fördermethode für Öl und Gas auf dem Festland ihre Skepsis ablegen, findet die konservative Tageszeitung Svenska Dagbladet: "Gewiss birgt Fracking Risiken. ... Aber Schweden wird seine Energieversorgung nicht allein mit erneuerbarer Energie bewältigen können. Für andere europäische Länder gilt das umso mehr. Schweden braucht keine russischen Gasexporte, aber Länder wie Finnland, Litauen und Bulgarien und vor allem Deutschland und Polen sind abhängig von Putins Gas. Schiefergas und auf längere Sicht auch Schieferöl können Europa selbständiger machen. Das gilt auch für unseren Ölimport aus den Golfstaaten, wo unser Geld direkt undemokratischen Regimen zugute kommt."

Svenska Dagbladet - Schweden | 03.07.2014

Skandale schaden Schwedendemokraten nicht

Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten (SD) verbuchen trotz mehrerer Skandale in einer aktuellen Umfrage stabile Zustimmungswerte in Höhe von rund zehn Prozent. Auch die Medienberichte diese Woche, wonach die Parteispitze jahrelang die Gefängnisstrafe eines hochrangigen Mitglieds vertuscht hat, wird die Partei unbeschadet überstehen, prophezeit die konservative Tageszeitung Svenska Dagbladet: "Erstens ist das Angebot an Parteien, die die Einwanderung begrenzen wollen, hierzulande gelinde gesagt mager. ... Zweitens misstrauen die SD-Wähler Journalisten mehr als andere. Viele schenken kritischen Berichten keinen Glauben, sondern sehen sie als Teil einer Hetzkampagne der etablierten Medien. ... Die SD ist die einzige Partei, die die einwanderungskritische Stimmung in Schweden auffängt. Um ihre Sympathisanten davon abzuhalten, für weniger Einwanderung zu stimmen, bräuchte es einen weitaus größeren Skandal als nur die Enthüllung, dass jemand in der SD eine kriminelle Vergangenheit hat."

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