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Armanca, Brindusa


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Revista 22 - Rumänien | 31.10.2013

Ohne Zeitung bleibt dem Papier nur das Klo

Das Papier, stets so zuverlässig und geduldig, macht schwere Zeiten durch, bedauert angesichts der Krise der Printmedien die Wochenzeitung Revista 22: "Die Nostalgie jener, die das bevorstehende Ende der Presse beklagen, macht sich oft an Kleinigkeiten fest: dem Geruch von Druckerschwärze, dem Berühren von Papier, der gemütlichen Auszeit beim Zeitungslesen. ... Jahrhundertelang leisteten die Massenmedien zuverlässig Beistand. 'Papier ist geduldig', hieß es, und die Autoren konnten schreiben, was sie wollten, man ließ sie in Ruhe. Das Fernsehen hat die Autoren dann in Darsteller verwandelt und das Publikum in Zuschauer und lieferte Bilder, die einen schaudern lassen und mit denen man manipulieren kann. Am perversesten und am magischsten ist aber das Internet. ... Ein technisches Juwel, wo es nur einen Klick braucht, um die gesamte Welt vor sich auszubreiten. ... Da hilft wohl nur noch Humor. Eine Reklame der Werbeagentur Leo Burnett für Toilettenpapier bringt den Slogan: 'Papier hat eine große Zukunft'."

Revista 22 - Rumänien | 28.07.2011

Rumäniens Medien nicht zu retten

Die internationale NGO für mehr Pressefreiheit, Reporter ohne Grenzen, hat am Dienstag in einem Bericht zur Lage der rumänischen Medien den zu großen Druck von Wirtschaft und Politik auf die Presse beklagt. Die Wochenzeitung Revista 22 stimmt der Analyse zu, denn der Medienmogul "Sorin Ovidiu Vântu träumt davon, Minister zu ernennen, den Präsidenten auszuwechseln, den Geheimdienst und die Justiz zu kontrollieren. Sein Medienkonzern observierte mit allen Mitteln seine Feinde. Er schleuste dort 'Spione' ein, um gute Informationen zu erhalten, die Konkurrenz unter Druck zu setzen und kräftig zu verdienen. ... Der arroganteste aller Medienmagnate aber ist Dan Voiculescu, der sogar eine hochrangige Position im Senat einnimmt. Er verfolgt mit seinem Intact-Konzern politische Ziele, statt journalistische oder betriebswirtschaftliche. ... Er will Gegner aus dem Weg räumen, die geplanten Privatisierungen im Weg stehen. ... Zum Arsenal gehört auch, Firmen zum Kauf von Werbung zu zwingen, wie unlängst ein Redakteur aufgedeckt hat. ... Solange die Massenmedien vorwiegend ein politisches Instrument und kein Wirtschaftsunternehmen sind, sind sie nicht zu retten."

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