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Appel, Holger

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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | 24.04.2009

Tausende könnten Arbeitsplatz verlieren

Nach der Ankündigung einer möglichen Übernahme von Opel durch den italienischen Autobauer Fiat fürchtet die Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung einen massiven Stellenabbau in Deutschland: "Immerhin muss man zugestehen, dass Fiat sich unter seinem Vorsitzenden [Sergio] Marchionne gemausert hat. Er versteht etwas vom Geschäft, pokert gleichzeitig um einen Einstieg bei Chrysler und wird sich gut überlegt haben, ob er mit Opel in die Liga von VW oder Toyota vorstoßen und dort profitabel arbeiten kann. Niemand sollte sich aber Illusionen hingeben. In dieser Verbindung wird es zu Werksschließungen kommen. Tausende werden ihren Arbeitsplatz verlieren. Bund und Länder werden trotzdem nicht um staatliche Garantien für Opel herumkommen. In der Not bleibt nur wenig Trost: Ohne einen Partner ist Opel sicher am Ende. Da ist der Versuch mit einem industriellen Investor vermutlich tragfähiger als mit einem Finanzinvestor. Und er ist allemal besser als ein Siechtum auf Staatskosten."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | 13.10.2008

Banken-Rettungspaket ein Armutszeugnis

Am Wochenende haben sich die wichtigsten Industriestaaten auf ein gemeinsames Rettungspaket für die internationalen Finanzmärkte geeinigt. Die konservative Frankfurter Allgemeine sieht das kritisch, aber auch keine Alternative: "Die Regierungen rund um die Welt greifen nun zu abgestimmten Maßnahmen. Sie garantieren den Kapitalfluss zwischen den Banken, verstaatlichen manche Institute ganz oder kaufen sich teilweise zu deren Stabilisierung ein. ... Ob der Notfalleinsatz so wirkungslos verpufft wie die anderen zuvor oder ob endlich das Vertrauen zurückkehrt, das werden die Börsen in den nächsten Tagen beantworten. Was er kostet, wird erst viel später feststehen. ... Der Eingriff des Staates ist ein Armutszeugnis für die Finanzbranche ... . Er scheint alternativlos, doch auf Dauer gilt weiterhin: Der Staat ist kein guter Unternehmer. ... Die Bankenlandschaft wird nicht mehr so sein wie zuvor."

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