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Apel-Muller, Patrick


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


L'Humanité - Frankreich | 18.08.2015

Corbyn führt Labour aus der Sackgasse

Bis Anfang September wählen die über 600.000 Mitglieder der britischen Labourpartei einen neuen Vorsitzenden. Der Abgeordnete Jeremy Corbyn, der eine rigorose Sparpolitik ablehnt und mit der spanischen Partei Podemos sympathisiert, hat gute Chancen auf die Nachfolge von Ed Miliband. Seine Beliebtheit verdeutlicht, dass viele Labour-Anhänger eine Alternative zum Liberalismus suchen, meint die kommunistische Tageszeitung L'Humanité: "Das spektakuläre Eindringen Corbyns in die Labour-Vorwahlen zeigt das andere Gesicht Englands - das der verarmten Unterschichten und einer Jugend, die zur materiellen Unsicherheit verdammt ist. ... Der Apparat, der Labour kontrolliert, gerät angesichts dieses frischen Windes, der seinen liberalen Konformismus hinwegfegt, in Panik. Die Stunde der Abrechnung ist gekommen und die Jünger der Finanzwelt sehen alt aus. Der lange Weg, den Margaret Thatcher bereitet hat und den die jungen sozialdemokratischen Raubtiere mit kleinen Änderungen fortgesetzt haben, erwies sich als Sackgasse."

L'Humanité - Frankreich | 19.06.2015

Nur Gläubiger Schuld an Griechenlands Misere

Die Euro-Finanzminister haben sich am Donnerstagabend nicht auf einen Kompromiss mit Athen im Schuldenstreit geeinigt. Ein Treffen der Staats- und Regierungschefs der Eurozone am Montag soll nun eine Lösung bringen. Die Gläubiger haben Griechenland in diese Lage gebracht, wettert die kommunistische Tageszeitung L'Humanité: "Der IWF, die Europäische Zentralbank und die Eurogruppe haben die Defizite vermehrt, die Wirtschaft ausgetrocknet und ein Volk zugrunde gerichtet. Heute tanzen sie ein Ballett der Missklänge, in dem der eine das Festhalten an allen Schulden, der andere die Senkung der Renten und ein Dritter Privatisierungen fordert. Und letztlich harmonieren die Standpunkte sogar, denn alle lehnen einen Kompromiss mit Griechenland ab. ... Europa kann im Fall einer Zahlungsunfähigkeit des Landes nur verlieren. Betroffen wäre keinesfalls nur der Eurokurs, sondern auch die Fähigkeit, gemeinsam in Demokratie und Würde zu leben."

L'Humanité - Frankreich | 30.03.2014

Regierung muss linke Werte hochhalten

Nach der katastrophalen Kommunalwahl muss sich die Regierung auf linke Werte besinnen, wenn sie das Vertrauen der Bürger wieder gewinnen will, fordert die kommunistische Zeitung L'Humanité: "Alles deutet daraufhin, dass ein Richtungswechsel der Regierung notwendig ist, wenn sie eine schwere politische Krise und einen Graben zwischen der Staatsführung und den Bürgern vermeiden will. Jeden Kunstgriff, jeden Wechsel von Köpfen ohne Bruch mit der Sparpolitik - mit anderen Worten: der Austausch von Ministern ohne wirklich etwas zu ändern - wird man als Geringschätzung auslegen. Weitere Debakel würden auf jenes der Kommunalwahlen folgen und die politische Landschaft der Linken letztlich verwüsten. In den nächsten Tagen müssen sich Linke zu Wort melden, um wieder zu den Werten der Solidarität, der Gleichheit und der Gerechtigkeit zu finden. Die Regierungspolitik hat diese aufgegeben, das Wahlvolk rechnet aber trotz seiner tiefen Enttäuschung mit ihnen."

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