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Anton, Ovidiu


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Capital - Rumänien | 10.11.2011

Rumänen lassen Immobilienmarkt einbrechen

In den vergangenen dreieinhalb Jahren sind die Immobilienpreise in Rumänien um mehr als die Hälfte zurückgegangen laut Immobilienmaklern. Anfang 2008 waren die Immobilienpreise in Rumänien auf einem Rekordhoch. Die Wirtschaftszeitung Capital sieht die Gründe für den Preissturz in einer typisch rumänischen Eigenart: "Die sehr hohe Nachfrage, die von einem naiven Optimismus getragen wurde - in einigen Fällen war es auch Leichtsinn -, hatte die Preise so in die Höhe getrieben, dass eine Wohnung in der Altstadt von Bukarest genauso viel kostete wie in Paris. ... Nun ist kein Geld mehr im Umlauf: Die Krise lässt die Menschen nicht mehr investieren und die Banken haben ihre Kreditvergabe gestoppt. Zudem gibt es jetzt auch einen übertriebenen Pessimismus, der die ganze Gesellschaft umtreibt. Das ist typisch Rumänisch, kein Maß für die Dinge zu haben: Erst sind wir zu optimistisch und dann so pessimistisch, dass es schadet."

Capital - Rumänien | 24.10.2011

Rumäniens zweifelhafte Millionärsdichte

Rumänien ist eines der ärmsten Länder in der EU, weist aber im Global Wealth Report des Credit Suisse Research Institute eine hohe Zahl von Millionären auf: 16.528 Bewohner des Landes besitzen demnach ein Vermögen von mehr als einer Million US-Dollar. Ovidiu Anton von der Wirtschaftszeitung Capital, die jedes Jahr die Top 300 Millionäre in Rumänien veröffentlicht, zweifelt an der Genauigkeit der Schweizer Zahlen:
 "Immer wenn ich einem der Millionäre aus den Top 300 Fragen zu seinen Einkommen stelle, wird er aggressiv! Er sagt dann, er müsse nicht im Ranking erscheinen, denn in Rumänien gebe es tausend andere Leute, die reicher seien als er. Darin liegt ein Hauch Wahrheit! Doch wenn ich konkrete Beispiele verlange, kann er natürlich keine geben. Es ist wahr, jedes Jahr tauchen im Ranking neue Millionäre auf. Doch sie zu finden und ihnen ihr Vermögen nachzuweisen, ist [wegen der verflochtenen Strukturen] eine wahre Herausforderung. ... Deshalb gibt mir die Zahl der 16.528 rumänischen Millionäre zu denken. Das Credit Suisse Research Institute behauptet, verschiedene Statistiken, Befragungen und Spezialliteratur verwendet zu haben. Nicht alle Zahlen scheinen uns glaubwürdig. Die korrekte Schlussfolgerung lautet vielmehr, dass es immer mehr rumänische Millionäre gibt!"

Capital - Rumänien | 17.10.2011

Russischer Rubel gut für Rumänien

Der russische Mineralölkonzern Gazprom Neft will bis 2015 in Rumänien bis zu 80 Tankstellen neu bauen und damit rund 500 neue Arbeitsplätze schaffen. Das teilten das Unternehmen und Rumäniens Regierung am Donnerstag mit. Die Wirtschaftszeitung Capital freut sich und meint, dass Rumänien russische Investoren bislang zu unrecht gemieden hat: "Wenn sogar Deutschland den Rubel akzeptiert, warum sollte er dann nicht auch für uns gut sein! ... Die Beziehungen mit Russland und China ad acta zu legen, war der größte Fehler, den Rumänien nach der Wende begangen hat. Wegen unserer Angst vor dem Kommunismus haben wir damals irrational gehandelt. Unsere Regierenden hatten weder Mut noch Visionen. Seitdem sind 22 Jahre vergangen und es ist noch nicht zu spät, die Beziehungen wiederzubeleben. Große Unternehmen aus Frankreich und Österreich kontrollieren einen Großteil der rumänischen Wirtschaft. Was kostet es uns schon, wenn wir inmitten der Krise, den Russen und den Chinesen den roten Teppich ausrollen? Die Chinesen haben das Geld, die Russen die Ressourcen."

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