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Andreou, Alex


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Guardian - Großbritannien | 26.03.2014

Der Trend zum Hotel Mama ist nicht verwerflich

Fast jeder zweite Europäer zwischen 18 und 29 Jahren lebt bei den Eltern, wobei die Zahl der Nesthocker in den Krisenstaaten besonders hoch ist. Das ergab eine am Montag vorgestellte Studie der EU-Stiftung Eurofound. Anders als von den Wissenschaftlern behauptet, ist dieser Trend nicht notgedrungen problematisch, meint Schauspieler und Blogger Alex Andreou in der linksliberalen Tageszeitung The Guardian: "Das Letzte, was wir in Zeiten wirtschaftlicher Not tun sollten, ist, bei Familien Gefühle der Schuld oder des Scheiterns zu erzeugen, weil diese nicht willens oder nicht fähig sind, sich voneinander zu lösen. Zu behaupten, all diese jungen Menschen seien eine Last für ihre Eltern, ist allzu simpel und naiv. Ganz anders als es die Verallgemeinerungen des Berichts darstellen, ist es nämlich so, dass die Aufrechterhaltung der Kernfamilie über das eher willkürlich gewählte Alter der Volljährigkeit hinaus sowohl für die Eltern als auch für die Kinder finanziell und psychologisch vorteilhaft sein kann."

The Guardian - Großbritannien | 24.02.2014

IWF-Chefin brüskiert Griechen

IWF-Chefin Christine Lagarde hat am Donnerstag im australischen TV-Sender ABC gewürdigt, dass Griechenland 2013 erstmals seit 1943 einen Primärüberschuss erzielt habe. Der Vergleich mit der Zeit der Besatzung durch Nazi-Deutschland ist ein Affront gegenüber den Griechen, empört sich Schauspieler und Blogger Alex Andreou in der linksliberalen Tageszeitung The Guardian: "Sind derartige Kommentare das Ergebnis gigantischer Gedankenlosigkeit? Oder versteckt sich dahinter eine tiefere, hässlichere Botschaft, derzufolge es Griechenland unter ausländischer Vorherrschaft am besten geht? Eines ist sicher: Diese Kommentare spielen faschistischen Organisationen wie Chrysi Avgi mit ihrem nicht wirklich dem Hakenkreuz gleichenden Parteisymbol, ihrem nicht wirklich dem Hitlergruß gleichenden Salut und ihren nicht wirklich kriminellen Parlamentariern in die Hände."

The Guardian - Großbritannien | 15.01.2014

Sozialstaat ist Wettbewerbsvorteil der EU

Der britische Schatzkanzler George Osborne hat am Mittwoch angemahnt, dass die EU-Staaten dringend wettbewerbsfähiger werden müssen. Dafür müssten vor allem die Sozialausgaben gekürzt werden. Genau das wäre der falsche Weg, entgegnet der Schauspieler und Blogger Alex Andreou in der linksliberalen Tageszeitung The Guardian: "Die Tatsache, dass wir uns als Kontinent den Werten der sozialen Sicherheit und Solidarität, hohen Bildungsstandards und universeller Gesundheitsvorsorge sowie der Würde im hohen Alter verschrieben haben, sollte gefeiert werden. Eine Schwächung dieser Werte würde nur die Verschiebung der Macht von den Gewählten zu den Unternehmern vorantreiben. Diese Werte sind nicht der Grund für unser Scheitern bei Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Im Gegenteil, sie sind der Grund für unseren außergewöhnlichen und überproportionalen Erfolg. Ihretwegen verlieren wir das globale Wettrennen nicht - ihretwegen haben wir es allen Widrigkeiten zum Trotz bisher gewonnen."

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