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Andor, László


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Népszabadság - Ungarn | 02.05.2014

Ungarn nutzt Chancen des EU-Beitritts kaum

Anlässlich des zehnten Jahrestags der EU-Osterweiterung weist der ungarische EU-Kommissar für Soziales, László Andor, in der Tageszeitung Népszabadság darauf hin, dass sein Heimatland viel stärker von seinen ersten zehn Jahren in der Union hätte profitieren können: "Es gibt kein zweites Land in der EU, wo die Investitionen in die Infrastruktur in solch einem Ausmaß von EU-Geldern abhängig wären. Dennoch gibt es heute kaum jemanden, der behauptet, dass Ungarn aus seinen Möglichkeiten das Maximum herausgeholt hat. Die Bürger der neuen Mitgliedsländer hatten sich vom EU-Beitritt in erster Linie ein stabiles, nachhaltiges Wirtschaftswachstum erwartet. Und auch in Sachen Wachstum hätte für Ungarn das erste Jahrzehnt innerhalb der EU besser aussehen können. Im Jahr 2000 lag Ungarn beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf noch vor Polen, der Slowakei, Estland und Litauen. 2012 lag es hinter all diesen Staaten."

Népszava - Ungarn | 30.04.2010

László Andor über Europas Kampf gegen die Armut

Rund 80 Millionen Menschen sind in Europa von Armut betroffen. Dagegen muss die EU etwas tun, schreibt der ungarische EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, László Andor, in der linken Tageszeitung Népszava: "Europa hat keine andere Wahl, es muss umgehend gegen die Armut und Arbeitslosigkeit vorgehen. ... Armut bedeutet schlechtere Aussichten, einen eingeengten Bewegungsspielraum, aufgegebene Träume und verspielte Möglichkeiten. Mit der wachsenden Kinderarmut setzen wir die Zukunft der gesamten Gesellschaft aufs Spiel. Der Ausbruch aus der sozialen Ausgrenzung und der Sackgasse der Arbeitslosigkeit stellt heute die größte Herausforderung für Europa dar. Unsere Situation wird leider dadurch erschwert, dass sich die Armut verändert: Die Familien sind zersplitterter denn je, und auch die Ungleichgewichte in der sich laufend verändernden globalen Wirtschaft haben sich verschärft. ... Die unterschiedlichen Ursachen für die soziale Ausgrenzung müssen gleichzeitig bekämpft werden. Wir müssen den Menschen dabei helfen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, sodass sie eine bessere Arbeit finden. Überdies muss der Arbeitsmarkt den sich ändernden sozialen Gegebenheiten angepasst werden. ... Hierzu sind angemessene örtliche und nationale Strategien notwendig, die von der EU koordiniert werden."

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