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Ahosniemi, Arno


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Kauppalehti - Finnland | 14.08.2015

Finnland darf ruhig Steuerparadies sein

Der finnische Kranbauer Konecranes hat am Dienstag die Fusion mit dem US-Baumaschinenhersteller Terex bekannt gegeben. Obwohl Terex doppelt so groß ist wie Konecranes, wird der Firmensitz wegen der niedrigeren Unternehmensteuer in Finnland sein. Das Land braucht sich seiner niedrigen Steuern aber nicht zu schämen, meint die Wirtschaftszeitung Kauppalehti: "Der internationale Steuerwettbewerb ist brutal und die schlimmsten Auswüchse müssen mit internationalen Vereinbarungen im Zaum gehalten werden. In Finnland müssen wir aber auch an unseren eigenen Vorteil denken. Bei der Besteuerung verfügen wir nicht über sehr viele Wettbewerbsvorteile. Wäre die Unternehmenssteuer höher, dann würden viele global operierende finnische Börsenunternehmen ihre Gewinne lieber anderswo ausweisen als in Finnland. Jetzt fließt der größte Teil dieser Steuern nach Finnland und ein paar Krümel fallen sogar aus den USA ab."

Kauppalehti - Finnland | 20.12.2013

Finnen sollten sich Kontakt zu Expats zutrauen

Der Chef von Bayer Nordic in Helsinki, Oliver Rittgen, hat am Montag in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung Kauppalehti beklagt, dass es für Ausländer sehr schwierig sei, in der finnischen Gesellschaft Fuß zu fassen. Nun ruft das Blatt die Menschen zu mehr Offenheit auf: "Rittgens Beobachtungen und Erfahrungen sind hoch interessant und sein Urteil hat besonderes Gewicht. Bayer war nämlich im vergangenen Jahr das Unternehmen, das am zweitmeisten Körperschaftssteuer gezahlt hat. ... Es ist ziemlich traurig, wenn sich Ausländer in Finnland als Außenseiter fühlen. Das vom Export und internationalen Austausch abhängige Finnland kann es sich nicht leisten, nicht vollkommen offen zu sein. Wir können uns vielleicht damit trösten, dass die Außenseitererfahrung immer subjektiv ist. Ausländer haben es am Anfang in keinem Land einfach. Und es ist normal, dass Expats in internationalen Metropolen unter sich bleiben. Es wäre jedoch zu unserem eigenen Vorteil, wenn wir nicht so verschlossen wären, sondern uns tatsächlich für andere Menschen interessieren würden."

Kauppalehti - Finnland | 19.05.2008

EU-Außenministerium auf dem Prüfstand

"Die finnische Regierung hat am Freitag die Frage aufgeworfen, was Finnland vom neuen EU-Außenministerium zu erwarten hat. ... Grob gesagt will Finnland 100 der 2500 Beamten der EU-Behörde stellen. Das ist viel Bürokratie. ... Und noch ist unklar, welche Vorteile das neue EU-Außenministerium hat. ... In schwierigen globalen Fragen ist die Einigung der EU-Länder auf eine gemeinsame Position oft unmöglich. ... Hinsichtlich der länderübergreifenden Zusammenarbeit in den Vereinten Nationen ist die EU ein Zwerg. Das gilt auch für den UN-Sicherheitsrat. ... Das sind keine einfachen Fragen. Aber irgendwie muss die EU ihre Position in den internationalen Organisationen finden, sonst bleibt sie beim wichtigen Thema Außenpolitik ein Wicht."

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