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Aebersold Szalay, Claudia

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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 08.06.2015

Alte Garde verlässt endlich Deutsche-Bank-Spitze

Die beiden Chefs der Deutschen Bank, Anshu Jain und Jürgen Fitschen, haben ihren Rücktritt bekannt gegeben. Endlich, freut sich die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung, "denn die alte Garde der Bank wirkte von Anfang an wenig geeignet für einen echten Neuanfang nach den Wirren der Finanzkrise. Besonders Jain steht für genau jene Kultur, die der Bank wegen dubioser Machenschaften ihrer Mitarbeiter rund um den Globus Bußen in Milliardenhöhe seitens der Aufsichtsbehörden eingebrockt hat ... Als das neue Führungsduo Fitschen/Jain 2012 das Ruder übernahm, rief es den 'Kulturwandel' aus: Fortan sollte die Bank ihr Geld nur noch auf saubere Art und Weise verdienen, Verfehlungen Einzelner würden nicht mehr geduldet. Doch dieses Credo war nie sehr glaubwürdig, solange es just von jenem Vollblut-Investmentbanker propagiert wurde, der während der Blütezeit des Investment Banking im Vorfeld der Subprime-Krise mit seinem Bereich das große Geld für die Bank gescheffelt hatte."

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 09.09.2014

Exportnation Deutschland taugt zum Vorbild

Die deutschen Exporteure haben im Juli erstmals in einem Monat Waren im Wert von mehr als 100 Milliarden Euro ins Ausland geliefert, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Deutschland ist ein echtes Vorbild, argumentiert die liberalkonservative Neue Zürcher Zeitung gegen die Vorwürfe, das Land schade mit seinen hohen Exportüberschüssen dem Rest der Euro-Zone: "Es ist auch in konjunkturell unsicheren Zeiten möglich, viel zu exportieren. ... Der deutsche Exporterfolg, der teilweise auch auf den späten Sommerferienbeginn in diesem Jahr zurückgeht, ist nicht auf Kosten der Euro-Partner zustande gekommen. ... Zwischen Januar und Juli dieses Jahres hat Deutschland gerade einmal zwei Milliarden Euro mehr in die Euro-Zone exportiert, als es aus der Währungsunion importiert hat. Der grosse Überschuss in der deutschen Handelsbilanz stammt von Ländern ausserhalb der Währungsunion und ist somit nebst der Wettbewerbsfähigkeit des Sektors auch seiner guten geografischen Diversifikation zu verdanken."

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 04.12.2013

Banken werden weiter zocken

Angesichts weiterhin riskanter Geschäfte müssen Europas Geldinstitute auch in Zukunft mit Kartellstrafen rechnen, prognostiziert die liberal-konservative Neue Zürcher Zeitung: "So erhöhen die Grossbanken rund um die Welt Quartal für Quartal ihre Rückstellungen für Rechtsrisiken und schichten um von schwer abschätzbaren ausserbilanziellen Eventualverbindlichkeiten zu handfesten Rücklagen, sobald sich an einer Stelle konkrete Strafhöhen abzeichnen. Die Bankverantwortlichen lernen derzeit auf die harte Tour, welch operationelles Risiko allzu sorgloses Gebaren in ihren Institutionen birgt. Dass die diversen, aus dem Schrecken der Stunde geborenen Initiativen zum kulturellen Wandel in ihren Reihen jedoch ähnliche Untersuchungen in Zukunft überflüssig machen und entsprechende Bussen verhindern werden, darf nach einem kurzen Blick allein auf die vergangenen zwei, drei Finanzkrisen bezweifelt werden."

Neue Zürcher Zeitung - Schweiz | 02.03.2010

Spekulationen nicht Grund für Athens Krise

Spekulationen mit Ausfallversicherungen auf Kredite (CDS) sollen Schuld an der Finanzkrise Griechenlands und dem Druck auf dem Euro sein. Dies ist ein Hirngespinst von Politikern, die Sündenböcke für die griechische Krise bräuchten, meint die konservative Tageszeitung Neue Zürcher Zeitung: "Das Bild von gierigen Finanzakteuren, die einen Staatsbankrott absichtlich herbeiführen, ist aus dieser Perspektive absurd. Zwar können Spekulationen den Preis für CDS kurzfristig in die Höhe treiben, was Griechenland sicher nicht hilft. Die Risikoprämien für griechische Staatstitel werden jedoch primär von deren Ausfallwahrscheinlichkeit bestimmt. Spekulation verstärkt das Problem, aber sie ist nicht das Problem."

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