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Adamiec, Alfred


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Gazeta Wyborcza - Polen | 21.09.2011

Märkte scheren sich kaum um Rating

Diese Entscheidung von Standard & Poor's wird keine großen Auswirkungen haben, weil die Märkte das Kreditrisiko Italiens längst gesehen haben, beschwichtigt der Analyst Alfred Adamiec vom polnischen Investmenthaus DM Alfa in einem Gastbeitrag für die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Man muss doch nur auf die Verzinsung der italienischen Schuldpapiere schauen. Am Dienstag lag sie bei 5,67 Prozent, im August hatte sie sogar bei sechs Prozent gelegen. Zum Vergleich: Die deutschen Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit werden derzeit auf einem Niveau von 1,77 Prozent verzinst. Dass die Märkte schneller als die Agenturen handeln, zeigt auch die Reaktion der Börsen. Genau genommen die Tatsache, dass es keine Reaktion gibt. Die größten europäischen Indizes hatten den Tag zwar mit einem leichten Minus begonnen, doch gleich darauf fingen sie an, diese Verluste zu kompensieren. Die Investoren werden immer weniger empfindlich für die Herabstufung der Ratings."

Gazeta Wyborcza - Polen | 19.04.2011

Unehrliche Beurteilung der US-Wirtschaft

Die Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P) hat ihre langfristige Beurteilung der US-Wirtschaft von "stabil" auf "negativ" gesenkt. Die US-Kreditwürdigkeit wird zwar weiter mit der Bestnote AAA bewertet, es droht aber eine Herabstufung in den kommenden zwei Jahren. Das ist nicht in Ordnung, findet der polnische Analyst Adam Adamiec in der liberalen Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Wenn die Ökonomen ehrlich wären, dann hätten sie nicht nur die Perspektive, sondern gleich die Bewertung der gesamten Kreditwürdigkeit verringert. Diese Angst vor einer allzu ehrlichen Bewertung der Verbindlichkeiten der größten Weltwirtschaft zeigt, dass sich das globale Finanzsystem nach der Krise noch nicht wieder erholt hat. Dabei mehren sich weltweit die ehrlichen Stimmen. Erstens hat der Investmentfonds Pimco (einer der größten der Welt) zugegeben, dass er bereits damit angefangen hat, US-amerikanische Anleihen zu verkaufen. Zweitens sprechen chinesische Rating-Agenturen schon seit einiger Zeit davon, dass die Kreditwürdigkeit der USA überbewertet ist."

Gazeta Wyborcza - Polen | 08.12.2010

Nikolaus-Rally beschert Warschauer Börse Rekord

Der Index der zwanzig größten Unternehmen an der Warschauer Börse, der WIG20, hat am Montag den höchsten Stand des Jahres verzeichnet. Außerdem hat die Warschauer Börse, die der größte Finanzplatz in Ostmitteleuropa ist, am Dienstag mit Gewinn geschlossen. Doch die guten Zahlen haben keine Grundlage, analysiert der Vorstandsvorsitzenden des Warschauer Maklerunternehmens DM Alfa, Alfred Adamiec, in der liberalen Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Es sieht ganz nach einer Nikolaus-Rally aus [kurze Zeitspanne mit starken Anstiegen], weil es für solch große Zuwächse keine soliden Gründe gibt. Sie hat ihre Ursache darin, dass die institutionellen Investoren das Jahr mit einer guten Bilanz abschließen wollen. Deshalb kaufen sie jetzt Vermögenswerte - von Aktien bis Rohstoffen, um das Jahr mit guten Ergebnissen zu beenden und sich eine höhere Prämie zu verdienen (Der Goldpreis hat ein neues Allzeithoch erreicht, und für das Barrel Öl muss man den höchsten Preis seit 26 Monaten entrichten.)."

Gazeta Wyborcza - Polen | 11.11.2010

Chinesen stufen Kreditwürdigkeit der USA herab

Die chinesische Rating-Agentur Dagong Global Credit Rating hat am Mittwoch die Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft. Da sich die Gewichte in der globalen Wirtschaft verschoben haben, muss das kein schlechtes Zeichen sein, schreibt Analyst Alfred Adamiec vom polnischen Investmenthaus Efekt in einem Gastbeitrag für die liberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza: "Das Rating der USA und vieler anderer westlicher Industrieländer ist eigentlich ein Tabu-Thema. Die größten westlichen Ratingagenturen stufen die USA nur sehr ungern herab, weil sich das ungünstig auf die Weltwirtschaft auswirkt. Doch der globale Wandel macht selbst vor Amerika nicht halt! Das Gewicht verlagert sich zunehmend nach Osten und eine eventuelle Herabstufung des Ratings der USA muss nun nicht mehr automatisch solche Konsequenzen nach sich ziehen."

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