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Adam, Kira

Liberal.gr, Greece


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Liberal.gr - Griechenland | 30.11.2015

Flucht nach Europa: Junckers Kapitulation vor Ankara

Die Einigung zwischen der EU und der Türkei in der Flüchtlingsfrage ignoriert die Interessen Griechenlands und Zyperns komplett, meint das Onlineportal Liberal.gr: "Es ist eine überwältigende Niederlage der seit Jahrzehnten verfolgten europäischen Politik beider Länder gegenüber Ankara. ... Athen muss jetzt der türkischen 'Invasion' in Brüssel zusehen, ohne vorab die Anerkennung der Republik Zypern und die Achtung seiner Souveränität sicherzustellen. … Außerdem landeten die Vorschläge der griechischen Regierung zur Lösung des Flüchtlingsproblems direkt im Papierkorb. ... In Angst und Panik angesichts der unkontrollierten Flüchtlingsströme nach Europa haben die starken Partner mit ihrem Protagonisten Jean-Claude Juncker den gestrigen Gipfel in eine bedingungslose Kapitulation vor Erdoğans Türkei verwandelt, indem sie alle Forderungen für den europäischen Kurs der Türkei befriedigt haben."

Eleftherotypia - Griechenland | 24.11.2011

Samaras unterschreibt sein Todesurteil

Der Vorsitzende von Griechenlands konservativer Partei Nea Demokratia, Antonis Samaras, hat sich am Mittwoch wie von der EU gefordert schriftlich zum dauerhaften Sparen bekannt. Damit hat Samaras das Todesurteil für sich, seine Partei und das aktuelle politische System unterschrieben, meint die linksliberale Tageszeitung Eleftherotypia: "Die beiden großen Parteien Pasok und Nea Demokratia werden ab jetzt treu der Sparpolitik folgen, obwohl sich diese als katastrophal für die Wirtschaft erwiesen hat. ... Sie unterschreiben somit das Ende ihrer Politik, vielleicht auch ihr Todesurteil. Auf den ersten Blick könnte das all jene Griechen erleichtern, denen ohnehin schon lange klar ist, dass das Zweiparteiensystem in Griechenland am Ende ist. … Aber die politischen Kräfte, die sich gegen die von EU und Internationalem Währungsfonds diktierte Sparpolitik stellen, insbesondere im linken Spektrum, sind verstreut. Sie haben keinen gemeinsamen alternativen Vorschlag und keine Politik anzubieten und möchten auch nicht miteinander kooperieren."

Eleftherotypia - Griechenland | 26.05.2011

Europa erpresst Griechenland

Als erste EU-Politikerin hat die griechische Fischerei-Kommissarin Maria Damanaki am Donnerstag vor dem Euro-Ausstieg ihres Lands gewarnt und Griechenlands Opposition aufgefordert, weiteren Sparpaketen zuzustimmen. Andernfalls drohe die Rückkehr zur Drachme. Das ist Erpressung, meint die linksliberale Tageszeitung Eleftherotypia: "Die Regierung muss Verantwortung übernehmen und ihre Beschlüsse umsetzen. Zum Beispiel sollte sie innerhalb der nächsten Monate unter anderem die Elektrizitätsgesellschaft DEI, den Nationalen Wasserversorger EYDAP und die Häfen verkaufen, um so einen Teil der 'Schulden' zu begleichen. Unsere Partner vertrauen aber offenbar nicht darauf, dass die Regierung ihrer Verantwortung gerecht wird. Deswegen üben sie nun höheren Druck aus, indem sie 'inoffizielle' Diskussionen führen und Gedanken darauf verwenden, ob Griechenland den Euro behält oder nicht. Das ist der Beginn einer neuen Erpressung hinsichtlich der Zukunft des Landes innerhalb der Eurozone."

Eleftherotypia - Griechenland | 28.04.2011

Nicht am griechischen Sozialstaat kürzen

Die europäische Statistikbehörde Eurostat hat am Dienstag mitgeteilt, dass das Staatsdefizit Griechenlands im Jahr 2010 bei 10,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und nicht wie erwartet bei 8,1 lag. Die linksliberale Tageszeitung Eleftherotypia warnt nun vor Kürzungen bei den Sozialausgaben: "Wenn man davon ausgeht, dass die Regierung ihr Versprechen hält und die Gehälter und Renten nicht weiter kürzt, dann werden weitere Einsparungen den Sozialstaat zwangsläufig an anderer Stelle treffen - oder zumindest das, was von ihm übrig ist. So werden jetzt zum Beispiel die Fusion von Krankenhäusern, aber auch Einsparungen bei den Ausgaben im Gesundheitswesen und Kürzungen beim Arbeitslosengeld ... offen diskutiert. In Wirklichkeit bedeutet das jedoch nur wieder, dass die griechischen Bürger den Gürtel noch enger schnallen müssen und dass die Kürzungen genauso schmerzhaft sein werden wie jene im Jahr 2010. Daraus lässt sich einfach folgern, dass die harten Sparmaßnahmen erst noch kommen."

Eleftherotypia - Griechenland | 18.09.2008

Kritische Phase im Namensstreit

Die Verhandlungen um den Namensstreit zwischen der Republik Mazedonien (FYROM) und der griechischen Region Mazedonien befinden sich in einer kritischen Phase. Die Außenminister beider Staaten treffen sich heute überraschend in Paris. Die Tageszeitung Eleftherotypia kommentiert das Ergebnis der bisherigen Verhandlungen wie folgt: "Griechenland sucht einen Namen für FYROM, und Skopje versucht, eine mazedonische Minderheit in Griechenland zu konstruieren. Dies ist das Ergebnis der letzten Verhandlungen in der UNO …die keinen Zweifel daran lassen, dass beide Seiten so weit wie möglich von einander entfernt sind … . Die Regierung Gruevski [Ministerpräsident Republik Mazedonien] scheint die Findung einer Lösung beiseite gelassen zu haben, weil sie sich bewusst geworden ist, dass das Land vor einem zweiten Veto steht, diesmal in der EU, weil es … nicht die 'reinen' europäischen Kriterien erfüllt".

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