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Abé, Nicola


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In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Spiegel Online - Deutschland | 01.10.2015

Alles nur leere Drohungen

Die Aufkündigung des Friedensabkommens von Oslo wird keinerlei Konsequenzen haben, glaubt das linksliberale Nachrichtenportal Spiegel Online: "Abbas richtete sich hauptsächlich an das eigene Volk, als er auf der internationalen Bühne kundtat, seine 'Geduld' sei am Ende. Der Dauer-Präsident ist bei seinen Leuten so unbeliebt wie nie zuvor. ... Abbas' Drohungen sind weitgehend leer. Mit seinen Äußerungen zum Oslo-Abkommen von 1993 blieb er vage - und spielte den Ball an die israelische Seite zurück. Man fühle sich nicht mehr gebunden, solange Israel sich weigere, die Besiedelung der besetzten Gebiete zu stoppen, sagte er. Ein zeitliches Ultimatum setzte Abbas nicht. Friedensgespräche finden ohnehin seit mehr als einem Jahr nicht mehr statt seit der gescheiterten Initiative von US-Außenminister John Kerry. Die palästinensische Führung ist immer weniger gewillt, Verhandlungen mit Israel als echte Möglichkeit zum Frieden zu betrachten."

Spiegel Online - Deutschland | 18.03.2015

Israel wird sich weiter isolieren

Der überraschend deutliche Wahlerfolg Netanjahus ist ein Sieg der Panik, findet das Nachrichtenportal Spiegel Online: "In den vergangenen Wochen und Tagen betrieb Netanjahu konsequent das, was er wirklich gut kann: Angstpolitik. Eine Politik, die darauf setzt, dass der Wähler angesichts der Betonung existenzieller Gefahren alle anderen, ungelösten Probleme vergisst und Fehlleistungen nicht hinterfragt. ... Um ein paar unentschlossene Wähler am rechten Rand zu mobilisieren, äußerte er sich am Wahltag rassistisch über die israelischen Araber, die 'in Horden' an die Urnen stürmen würden. Am Abend hatte er sich öffentlich von der Zwei-Staaten-Lösung verabschiedet. Wenn er Premierminister würde, werde es keinen Palästinensischen Staat geben. Damit steht er im Konflikt mit der internationalen Gemeinschaft. ... Neben der Gefahr der zunehmenden inneren Spaltung der israelischen Gesellschaft besteht damit die sehr reale Gefahr einer weiteren internationalen Isolation des Landes."

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